Wissenswertes

Wissenswertes

Im Sinne einer gewissenhaften und verantwortungsbewussten Aufklärung ist es stets geboten jede exogene Zufuhr mit Nahrungsergänzungsmitteln kritisch zu hinterfragen. Mit dieser kurzen Einführung wollen wir euch unsere ganz persönliche Sicht auf den Einsatz von Omega-3 Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel näherbringen.

Echte Lebensmittel schlagen jedes Nahrungsergänzungsmittel!

Wir sind der festen Überzeugung, dass gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsgewohnheiten der Schlüssel zu mehr Leistungsfähigkeit und besserer Gesundheit sind. Deshalb empfehlen wir prinzipiell zuerst reinen Tisch in Küche und Kühlschrank zu machen, bevor der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln in Erwägung gezogen wird. Aufgrund unserer modernen Ernährungsgewohnheiten einerseits und des immer weiter fortschreitenden Qualitätsverlusts der uns zur Verfügung stehenden Lebensmittel andererseits, kommt qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln dennoch eine immer größer werdende Rolle zu. Deshalb wollen wir genau hier ansetzen und euch ein wahres High-End Produkt bieten, das in Sachen Reinheit und Qualität seines Gleichen sucht.

Auf das Verhältnis kommt es an!

Optimalerweise sollte in unserem Körper ein Verhältnis von 3:1 zwischen Omega-6 und Omega-9 zu Omega-3 Fettsäuren vorliegen. Allerdings haben unsere modernen Ernährungsgewohnheiten und der starke und vielfältige Einsatz von Nahrungsfetten mit einem hohen Omega-6 und Omega-9 Gehalt in der Lebensmittelindustrie dieses Verhältnis negativ verschoben. Die einfachste Möglichkeit seinen Omega-3 Spiegel positiv zu beeinflussen besteht folglich in einer reduzierten Aufnahme von Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren, da es sich dabei um direkte Gegenspieler handelt. Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren fördern die Bildung von “schlechten” Eicosanoiden. Diese hormonähnlichen Substanzen können unter anderem chronische Entzündungen im menschlichen Körper hervorrufen und wirken so deinem Streben nach mehr Gesundheit und Leistungsfähigkeit entgegen. Leider stecken besonders viele Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren in Lebensmitteln, die weithin als gesund vermarktet werden. Dies betrifft insbesondere Nüsse und die meisten pflanzlichen Öle. Im Sinne einer ausgewogenen und gesunden Ernährung raten wir dir nicht dazu solche Lebensmittel völlig aus deinem Repertoire zu verbannen. Gegebenenfalls sollte man lediglich die zugeführte Menge überdenken.

Her mit dem Lachs?

In der Theorie würden wir euch den Verzehr von so viel Lachs wie nur möglich empfehlen. Nicht nur, weil er eine hervorragende Proteinquelle darstellt, sondern weil sein Verzehr auch eine hohe Aufnahme von Omega-3 Fettsäuren verspricht. Leider halten die meisten Lachsprodukte in heimischen Supermärkten nicht was sie versprechen, da sie auf Zuchtlachs beruhen. Die Aufzucht erfolgt in Tanks oder Fischgehegen und wird deshalb von den typischen Merkmalen der Massentierhaltung begleitet – vornehmlich von Überfütterung mit getreidebasierten Fütterungsstoffen und dem großflächigen Einsatz von Medikamenten. Diese artfremde Form der Fütterung und Haltung ist dafür verantwortlich, dass sich im Fleisch des Lachses keine Omega-3 Fettsäuren mehr anreichern können. Denn der Lachs stellt diese eigentlich gar nicht selbst her, sondern nimmt sie mit dem Verzehr von Krill und anderen maritimen Kleintieren auf. Im Gegensatz zu Zuchtlachs, dessen Fleisch im Nachhinein eingefärbt werden muss, erhält der Naturlachs seine rosa Färbung durch den Verzehr von eben solchen kleinen Krustentieren. Wer also auf den Verzehr von Lachs setzt, sollte darauf achten, dass es sich dabei tatsächlich um freien Hochseewildfang handelt. Dies lässt sich direkt auf den ersten Blick am Preisschild erkennen.

Ist Leinöl eine echte Alternative?

In der Theorie würden wir euch ebenfalls zum gezielten Verzehr von Leinöl raten. Wie wir wissen gehören Omega-3 Fettsäuren der Gruppe der essentiellen Fettsäuren an. Dies bedeutet primär, dass unser Körper diese speziellen Fettsäuren zwar braucht, aber leider nicht selbst herstellen kann und deshalb auf eine exogene Zufuhr angewiesen ist. Leider ist es im Fall von Leinöl so, dass die chemische Form in der die Omega-3 Fettsäuren vorliegen, namentlich α-Linolensäure (ALA), nicht die angestrebten Effekte von EPA und DHA bewirkt. Der Körper muss die vorliegende α-Linolensäure (ALA) nämlich erst in EPA und DHA umwandeln. Entgegen mancherlei Versprechungen fällt die Konvertierungsrate von α-Linolensäure (ALA) in EPA und DHA dabei so gering aus, dass sie schlicht zu vernachlässigen ist und man sich keine nennenswerten Vorteile durch eine Supplementierung versprechen sollte. Nichtkonvertierte α-Linolensäure (ALA) wird im Körper lediglich zur Energiegewinnung verwendet oder im schlimmsten Fall schlichtweg im Depotfett gespeichert. Auch wird in Fachkreisen ein möglicher Zusammenhang zwischen einer hohen Supplementierung von α-Linolensäure (ALA) und einem erhöhten Risiko für Prostatakrebs kontrovers diskutiert.

Krill-basierte Produkte?

Unter Krill versteht man kleine marine Krustentiere, die als Teil des Planktons gelten und damit als Nahrungsquelle für viele größere marine Fischarten dienen. Krillprodukten sagt man eine besonders hohe biologische Wertigkeit in Bezug auf Omega-3 Fettsäuren nach. Dies bedeutet, dass die vorliegenden Omega-3 Fettsäuren besonders gut vom menschlichen Körper verwertet werden können. Prinzipiell spricht nichts gegen eine Supplementierung durch Krill-basierte Produkte. Allerdings sollte man dabei zwei Aspekte näher betrachten. Zum einen nehmen diese kleinen Krustentiere sehr viele maritime Giftstoffe in sich auf. Diese werden wiederum nicht durch die Leber von Krill-verzehrenden Fischen neutralisiert, sondern gelangen direkt in das jeweils gewonnene Öl. Deshalb sollte man beim Einsatz von Krill-basierten Supplementen stets auf eine besonders sorgfältige Filtrierung und Reinheit achten. Andernfalls nimmt man diese maritimen Giftstoffe in konzentrierter Form auf. Zum anderen lässt sich der kommerzielle Gewinn von Krillöl ökologisch stark hinterfragen. In Hinblick auf Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit widerstrebte es uns sehr so früh in die maritime Nahrungskette einzugreifen. Kommerzieller Krillfang trifft alle Meereslebewesen und war deshalb für uns ethisch nicht vertretbar.

Algen-basierte Produkte?

Algen-basierte Produkte werden schon lange nicht nur mehr für Vegetarier oder Veganer vermarktet. Aus ethischer Perspektive lässt sich die Verwendung derartiger Produkte stark begrüßen. Zu bedenken geben wir lediglich die hohe Belastung an Giftstoffen, wenn die verwendeten Algen dem Meer entnommen wurden. Viele Algenarten sind für die Reinigung des Meerwassers mitverantwortlich und binden die aufgenommenen Giftstoffe dabei in sich. Erfolgt kein aufwendiger Reinigungsprozess, so werden diese Giftstoffe in konzentrierter Form direkt durch das Supplement weitergeben. Bei der Wahl eines veganen Supplements sollte man folglich gesteigerten Wert auf eine hohe Reinheit und herausragende Qualität legen.


Disclaimer:

Alle getroffenen Aussagen beruhen auf umfassenden Recherchen und spiegeln lediglich unsere informierte Meinung wieder. Wir empfehlen euch grundsätzlich eigene Recherchen zu betreiben und euch eure eigene Meinung kritisch zu bilden. Wir respektieren andere Meinungen und unterstützen jeden dabei, der die Gesundheit und das Wohl anderer Menschen zum Ziel hat. Guten Gewissens geben wir an euch nur weiter, was wir für uns selbst gelernt haben.